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Aktivierung bei Demenz – aber wie?

Demenzielle Erkrankungen stellen nicht nur für die Betroffenen, sondern auch für deren Angehörige eine große Herausforderung dar. Da es noch keine Heilung für Demenzkranke gibt, liegt der Fokus der Demenzpflege darauf, das Wohlbefinden der Betroffenen zu verbessern.

Dabei ist es wichtig, eine Atmosphäre von Wertschätzung, Sicherheit und Geborgenheit zu schaffen. Um dies zu erreichen, werden bei Demenz-patienten immer häufiger alternative Behandlungsmethoden und Hilfsmittel eingesetzt. So macht man sich in der häuslichen und stationären Pflege gezielt die beruhigende Wirkung von Kuscheltieren zunutze.

Plüschtiere für Demenzkranke

Dahinter steckt die Erkenntnis, dass es Menschen, die an Demenz leiden, oft besser geht, wenn ihnen das Gefühl vermittelt wird, dass sie selbst sich um etwas kümmern. Dank der Beschäftigung mit Stofftieren beginnen nahezu stumme Demenzkranke wieder einzelne Worte zu sagen, und solche mit Wortfindungsstörungen sogar wieder flüssige und situativ passende Sätze zu formulieren.

Besonders Katzen, unsere liebsten Haustiere, – mit ihren großen Kuller-augen, der Stupsnase und den Pausbacken – und Hunde laden auf dem Schoß liegend zum Streicheln und zur Fürsorge ein. Die Bedürfnisse nach physischer Nähe, Aufmerksamkeit und Verantwortung werden so gestillt und sorgen als stimulierendes Element für mehr Interaktion, Kommunikation und Wohlgefühl.