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Die Lendenwirbelsäule (LWS) als Teil der Wirbelsäule ist ein wichtiger Pfeiler unserer aufrechten Haltung. Sie trägt das gesamte Gewicht des Oberkörpers. Der moderne Lebensstil macht es unserem Rücken nicht einfach. Besonders im unteren Rücken kommt es häufig zu Schmerzen, die durch mangelnde Bewegung, Fehlhaltungen oder schwere körperliche Arbeit ausgelöst werden.

 

Eine aktive Rückenbandage (Aktivbandage) kann helfen, indem sie die Lendenwirbelsäule stützt und entlastet. Sie kann auch zur Vorbeugung eingesetzt werden. Eine Rückenorthese (Stabilorthese) stützt und entlastet ebenso – hier dominiert aber die Stützfunktion über integrierte Stabilisierungsstäbe, die den Rücken wie einen Stützgürtel stabilisieren.

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Indikationen: Wo werden Rückenbandagen häufig eingesetzt?

  • chronische Schmerzen im unteren Rücken (Lumbalgie)
  • Lendenwirbelsäulensyndrom (LWS-Syndrom)
  • Abnutzung von Bändern (Ligamentosen)
  • Hexenschuss (Lumbago)
  • Reizzustände (z. B. Iliosakralgelenks-Syndrom (ISG), kleine Wirbelgelenke)
  • Verschleißerscheinungen (Arthrose)
  • Schwächen und Fehlfunktionen der Rumpfmuskulatur
  • nach einer Operation (z. B. Bandscheibe)
  • zur Prophylaxe bei arbeitsbedingter Überlastung

Häufige Rückenprobleme: Rückenschmerzen im unteren Rücken

Innerhalb der Bevölkerung geht ein Großteil der Rückenschmerzen auf Beschwerden im unteren Rücken zurück – die sogenannten „Kreuzschmerzen“. In diesem Bereich des Rückens befindet sich die sogenannte Lendenwirbelsäule – auch als lumbaler Teil der Wirbelsäule bezeichnet.

Grober Aufbau der Wirbelsäule und Funktion der Lendenwirbelsäule

Die menschliche Wirbelsäule (lat.: Columna vertebralis) ist die tragende Säule in unserem Körper. Sie besteht aus fünf Abschnitten mit insgesamt 24 Wirbeln, die über Bandscheiben und Bänder elastisch miteinander verbunden sind. Es gibt 23 Bandscheiben (lat.: Discus intervertebralis). Sie wirken wie schützende Stoßdämpfer zwischen den Wirbeln und federn Druckbelastungen ab.

 

Die Lendenwirbelsäule (LWS) besteht aus fünf Wirbeln – den Lendenwirbeln (Lumbalwirbel). Lendenwirbel sind im Aufbau im Vergleich zu den anderen Wirbeln viel kräftiger, da das ganze Gewicht von Kopf und Rumpf getragen wird. Die Lendenwirbel müssen also starken Belastungen standhalten.

 

Unter den Lendenwirbeln schließen sich Kreuzbein und Steißbein (lat. Sacrum) an. Über den Lendenwirbeln folgen die 12 Brustwirbel und sieben Halswirbel.

Ursachen für Schmerzen im unteren Rücken

Unser aufrechter Gang und das Heben in vorgebeugter Haltung belasten die Lendenwirbelsäule stark. Sehr häufig deuten die Schmerzen auf Muskel-verspannungen, -verhärtungen oder -überdehnungen hin. Faszien, Sehnen und Bänder können ebenso Probleme bereiten.

 

Die häufigste Ursache für Rückenschmerzen liegt in einer schwach ausgeprägten Rückenmuskulatur, die durch mangelnde Bewegung entsteht und zu Fehlhaltungen führt. Zudem können schwere körperliche Arbeit, stark einseitige Bewegungen, Übergewicht oder eine fehlerhafte Sitz- oder Gehhaltung eine Rolle spielen.

 

Psychische Faktoren wie chronischer Stress – ausgelöst durch Angst oder Unzufriedenheit – sind weitere mögliche Faktoren. Bei Angst schüttet unser Körper das Hormon Adrenalin aus, um die Muskeln zu Höchstleistungen zu mobilisieren (Fluchtmodus). Wird bei Dauerstress das Adrenalin zum Beispiel durch Sport oder Bewegung nicht genügend abgebaut, führen die dauerhaften Muskelanspannungen letztlich zu Verspannungen. Diese können sich dann wiederum negativ auf die Rückenmuskulatur auswirken.

Rückenschmerzen: Sonderform Hexenschuss (Lumbago)

Im Volksmund ist der Lumbago auch bekannt als Hexenschuss. Ein Hexenschuss macht sich bemerkbar durch einen unerwarteten, akuten Schmerz, der als ziehend oder stechend wahrgenommen wird. Bestimmte Bewegungsabläufe lassen sich dann nur schwer, unter starken Schmerzen oder schlichtweg gar nicht mehr ausführen.

 

Fun Fact: Der Begriff Hexenschuss leitet sich von der altertümlichen Vorstellung ab, Krankheiten würden von Wesen mit übernatürlichen Kräften (z. B. Hexen) mittels eines Pfeilschusses übertragen.

Wie werden Rückenschmerzen behandelt?

Die Behandlung von Rückenschmerzen hängt maßgeblich vom Beschwerdebild und den Ursachen ab. Im Normalfall sollten Sie die Schmerzen im Rücken immer fachärztlich abklären lassen. Langanhaltende Rückenschmerzen können chronisch werden.

 

Als konservative (nicht operative) Behandlungsmethoden bieten sich ausreichende Bewegung, Massagen und Physiotherapie, Stressreduktion, vom Arzt verordnete Medikamente oder entzündungshemmende Salben an. Als weitere Alternativen kommen medizinische Rückenbandagen und Rückenorthesen in Betracht.

Rückenbandage oder Rückenorthese gegen untere Rückenschmerzen

Aktive Rückenbandagen (Aktivbandagen) für die Lendenwirbelsäule können stabilisieren und entlasten. Sie bestehen aus einem kompressiven Gestrick und verfügen über ein oder mehrere Druckpolster (Pelotte). Beides übt einen sanften Druck auf die Muskulatur aus und massiert diese, was schmerzlindernd wirkt.

 

 

Eine Orthese für den Rücken besteht ebenso aus einem Kompressionsgestrick und einer Pelotte, ist aber stabiler und unflexibler. Denn eine Rückenorthese enthält formbare und stabilisierende Stäbe, die Ihrer Körperform angepasst werden. Sie wirkt wie ein Rückenstützgürtel. Die Entlastung und Stabilisierung der Wirbelsäule ist bei Orthesen noch ausgeprägter.

 

Schmerzen lindern und vorbeugen mit Bandagen für den Rücken

Viele Patienten gehen erst zum Arzt, wenn die Rückenschmerzen chronisch geworden sind. Dabei können sie dem im Vorfeld relativ einfach vorbeugen, indem sie Sport machen und sich auch sonst im Alltag genügend bewegen.

 

Eine passende Bandage kann außerdem zur Prophylaxe von Rückenschmerzen dienen oder den Schmerz im anfänglichen Stadium lindern. Aktivbandagen für den Rücken können zum Beispiel auf der Arbeit getragen werden.

Rückenbandage: wie lange tragen?

Pauschal lässt sich diese Frage leider nicht beantworten. Das hängt maßgeblich von Ihrem individuellen Beschwerdebild ab und inwieweit die Ursachen behoben werden. Eine Rückenbandage muss unter Umständen über mehrere Wochen getragen werden, damit sich ein Behandlungserfolg einstellt.

 

Tragen Sie die Rückenbandage im Zweifel lieber einen Tag länger als nötig, denn durch das Tragen einer Bandage entstehen Ihnen keine gesundheitlichen Nachteile. Bei der Tragedauer einer Stabilorthese für den Rücken wird Ihnen der behandelnde Arzt oder Physiotherapeut eine entsprechende Empfehlung aussprechen.