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Diabetikersocken

In Deutschland ist zirka ein Zehntel der Bevölkerung an Diabetes erkrankt. Der Großteil von Ihnen leidet unter dem Typ-2-Diabetis, der weitaus geringere Anzahl von Patienten an Typ-1-Diabetis. Vor allem bei einem schlecht eingestellten Blutzucker kann es zu weiteren Folgeerkrankungen kommen, wie zB dem diabetischen Fuß. Die richtige Blutzucker-einstellende Therapie ist ein wichtiger Faktor diese Folgeerkrankungen zu vermeiden. Aber auch andere Hilfsmittel wie eine Diabetikersocke können zur Prävention beitragen.
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Der lateinische Fachbegriff für Diabetes lautet „Diabetes mellitus“. Das Wort „Diabetes“ bedeutet so viel wie „Durchfluss“ und „mellitus“ heißt ins Deutsche übersetzt „honigsüß“: Honigsüßer Durchfluss. Damit wird das Hauptsymptom der Zuckerkrankheit beschrieben, bei dem der Körper vermehrt Zucker über den Urin ausscheidet und dieser dann süßlich schmeckt. Von der Antike bis zu den Anfängen der modernen Medizin wurde Diabetes nämlich über die Geschmacksprobe des Urins festgestellt.

Der Diabetische Fuß

Der diabetische Fuß ist eine Folgeerkrankung des Diabetes (Diabetes mellitus) und ein Sammelbegriff für verschiedene Erkrankungen mit gleichfolgenden Symptomen. Ursache ist immer, dass zu hohe Blutzuckerspiegel Gefäße und Nerven in den Extremitäten, wie den Beinen, schädigen.

 

Es gibt drei Varianten des diabetischen Fußes:

 

  • der ischämische diabetische Fuß
  • der neuropathische diabetische Fuß
  • eine Kombination aus Beidem

 

Der ischämische diabetische Fuß entsteht durch Schädigung der Blutgefäße verbunden mit mangelnder Durchblutung und macht sich bemerkbar durch blasse Haut oder kaum spürbaren Puls am Fuß. Auf längere Sicht werden Haut und Gewebe geschädigt, tiefergehende Verletzungen entstehen schneller und heilen schlechter ab. Das Risiko für eine chronische Wunde und einer eventuell notwendigen Amputation steigt.

 

Werden die Nerven geschädigt kann sich ein neuropathischer diabetischen Fuß entwickeln. Dann verliert die Haut ihre Sensibilität, so dass Schmerzen am Fuß nicht mehr vollständig bisweilen gar nicht mehr wahrgenommen werden. Dadurch werden Verletzungen durch zB reibende Kleidung oder Strümpfe nicht mehr bemerkt. Es bilden sich Wunden, die chronisch werden können

 

Die dritte Variante ist eine Kombination aus  ischämischen und neuropathischen Diabetischen Fuß.

Diabetische Fuß Einteilung

Der diabetische Fuß wird in fünf Schweregrade eingeteilt. Grad I beschreibt oberflächliche Wunden bis hin zu Grad V, bei dem das Gewebe schon abgestorben ist und sich sogenannte Nekrosen gebildet haben. Dazu gibt es noch Grad 0, der einen Fuß mit anfänglichen Symptomen darstellt.

Mit Diabetikersocken vorbeugen und behandeln

Für die Behandlung des diabetischen Fußes ist natürlich eine optimale Einstellung des Blutzuckers unabdinglich. Es lassen sich als Diabetiker dennoch Vorkehrungen treffen, um dieser Erkrankung darüber hinaus vorzubeugen:

 

  • Gefäßschädigende Faktoren vermeiden: z.B. mit dem Rauchen aufhören
  • Regelmäßige Kontrolle der Füße
  • Geeignete und sorgfältige Fußpflege
  • Durch den Arzt verordnete blutverdünnende Medikamente
  • Geeignete Schuhe
  • Diabetikersocken

 

Was sind Diabetikersocken und was bewirken sie?

Diabetikersocken sind extra auf die speziellen Bedürfnisse von Diabetikern zugeschnitten – vor allem zur Prophylaxe vom diabetischen Fuß. Die Socken bieten viele Vorteile. Vor allem bestehen sie aus sehr weichen, dehnbaren und hautschonenden Materialien wie natürlicher Merinowolle oder Baumwolle. Diabetikersocken sind ohne Naht an den Zehen oder wenn doch, dann nur mit einer äußerst elastischen Naht ausgestattet. Das Verletzungsrisiko und das Risiko für Druckstellen nehmen dadurch entscheidend ab.

 

Diabetikersocken schnüren außerdem das Bein nicht ein, weil die Bündchen ohne Gummi sind und daher sehr locker sitzen, aber trotzdem nicht rutschten. Die Gestricke bestehen teilweise aus antibakteriellen oder entzündungshemmenden Garnen wie Silberfäden (Silbersocken) oder das hochmoderne Crabyon. Unangenehme Gerüche werden so vermindert und der Ausbreitung von Pilzen vorgebeugt.

 

Fun Fact: Crabyon ist ein Garn, dass aus natürlicher Zellulose von Pflanzen besteht und mit Chitosan veredelt wird. Chitosan wird wiederum aus den Schalen von Meerestieren (z.B. Krabben) gewonnen, die in der Lebensmittelindustrie keine Verwendung finden. Chitosan wird in der Biotechnologie- und Pharmabranche vielseitig eingesetzt.

Diabetikersocken für den Sport

 

Hersteller wie PRIMAVERA haben mit Ihrer Produktlinie „SPRING“ Socken für Diabetiker entwickelt, die sich sehr gut für den Sport eignen. Bei diesen Socken sind Belastungszonen (z.B. Fersen) extra komfortabel ausgestattet und für viele Sportarten einsetzbar: Nordic Walking, Joggen, Fahrrad fahren, usw. Blasen am Fuß und anderen Hautverletzungen kann so beim Sport effektiv vorgebeugt werden.

Wo gibt es Diabetikersocken?

Strümpfe für Diabetiker gibt es im ausgewählten Fachhandel, im Sanitätshaus, in der Apotheke und bei uns im Shop: Damensocken und Herrensocken in eleganten Farben und Mustern. Bei uns finden Sie eine sehr exklusive Auswahl an erstklassigen Diabetikersocken von Markenherstellern für Freizeit und Sport.